Die XV. Olympischen Winterspiele wurden 1988 in Calgary, Kanada, ausgetragen. Andere Kandidatenstädte waren Falun in Schweden und Cortina d’Ampezzo in Italien.
Die erfolgreichsten Olympioniken dieser Spiele waren der finnische Skispringer Matti Nykänen und die niederländische Eisschnellläuferin Yvonne van Gennip mit jeweils drei Goldmedaillen.
Der Italiener Alberto Tomba und die Schweizerin Vreni Schneider gewannen beide bei ihren ersten Olympischen Spielen die Goldmedaillen im Riesenslalom und Slalom.
Erwähnenswert
Zum ersten Mal wurden die Winterspiele auf 16 Tage, inklusive dreier Wochenenden ausgedehnt.
Die alpinen Disziplinen wurden von drei auf fünf erweitert und beinhalten jetzt auch den SuperG und die alpine Kombination.
6.838 akkreditierte Journalisten berichteten über das Ereignis.
Problematisch waren die Wetterbedingungen mit klirrendem Frost und starken Föhnstürmen. Gegen das Anraten einheimischer Experten, aber im Sinne der übertragenden Fernsehrechteinhaber, fanden die Spiele in einer in Calgary üblicherweise schlechten Wetterphase statt.